Am 9. Oktober erinnert der internationale Tag des Brandschutzes daran, wie wichtig vorbeugender Brandschutz im Unternehmen ist. Im Betrieb entscheiden die ersten Minuten, ob ein Entstehungsbrand klein bleibt und unter Kontrolle gebracht werden kann. Gut ausgebildete Brandschutzhelfer machen hierbei oft den Unterschied.

Tag des Brandschutzes 2026

Der internationale Tag des Brandschutzes am 9. Oktober erinnert jährlich an den Großbrand von Chicago, der in der US-amerikanischen Großstadt vom 8. bis zum 10. Oktober 1871 wütete und dem Hunderte Menschen und große Teile der Stadt zum Opfer fielen. Der Aktionstag soll weltweit dafür sensibilisieren, wie wichtig vorbeugende Brandschutzmaßnahmen sind.

Die ersten Minuten entscheiden

Bei einem Entstehungsbrand kommt es darauf an, sofort richtig zu reagieren. Alarm auslösen, Personen warnen, die Räumung unterstützen und – wenn es ohne Eigengefährdung geht – den Brand mit dem Feuerlöscher bekämpfen. Ist der Brand nicht mehr beherrschbar, gilt es die gefährdeten Bereiche schnellstmöglich zu verlassen, Menschen bei der Evakuierung zu unterstützen und die Feuerwehr zu alarmieren. Genau dafür gibt es Brandschutzhelfer. Wer zuvor noch nie geübt hat, einen Feuerlöscher einzusetzen, zögert eventuell im Ernstfall. Das kostet wertvolle Zeit, die man im Notfall nicht hat.

Situationen im UNternehmen, bei denen eine Brandgefahr auftreten kann

Wie viele Brandschutzhelfer braucht Ihr Betrieb?

Die Technische Regel für Arbeitsstätten ASR A2.2 nennt bei normaler Brandgefährdung, wie etwa bei einer üblichen Büronutzung als Geschäftstätigkeit, einen Anteil von 5 % der Beschäftigten als ausreichend. Die tatsächlich nötige Zahl ergibt sich allerdings aus der Gefährdungsbeurteilung. Bei erhöhter Gefährdung, zum Beispiel durch brennbare Flüssigkeiten oder feuergefährliche Arbeiten, kann eine größere Anzahl an Brandschutz- und Evakuierungshelfern im Unternehmen erforderlich sein.

Berücksichtigen Sie dabei Schichtbetrieb, Urlaub, Krankheit und mehrere Standorte. Die Quote muss auch dann stimmen, wenn nicht alle ausgebildeten Brandschutzhelfer im Haus sind.

Ein Beispiel: Ein Betrieb mit 80 Beschäftigten an einem Standort braucht rechnerisch mindestens 4 Brandschutzhelfer. Mit Reserve für Abwesenheiten und Schichten sind es in der Praxis meist mehr. Wenn diese vier bestellten Brandschutzhelfer im ungünstigsten Fall in den Sommermonaten gleichzeitig Urlaub genommen haben, ist es wichtig, eine Vertretung für den Ernstfall zu benennen. Dadurch verdoppelt sich die Anzahl an Brandschutzhelfern im Unternehmen von vier auf acht Personen, der Mindestanteil von 5 % steigt gleichzeitig auf eine Quote von 10 %.

Ausbildung zum Brandschutzhelfer bei ecoprotec

Unsere Ausbildung zum Brandschutz- und Evakuierungshelfer folgt der DGUV Information 205-023 und der ASR A2.2. Sie verbindet Theorie mit praktischen Übungen. Zu den Inhalten gehören:

  • Rechtliche Grundlagen und Anforderungen
  • Aufgaben von Brandschutz- und Evakuierungshelfern
  • Organisatorischer und vorbeugender Brandschutz
  • Evakuierung im Brand- und Gefahrenfall
  • Praktische Brandbekämpfung mit Feuerlöschübungen

Die angehenden Brandschutz- und Evakuierungshelfer erhalten am Ende der Ausbildung eine Teilnahmebescheinigung. Die Schulung findet direkt bei uns auf dem Betriebsgelände in Paderborn statt. Nach Absprache kommen wir auch zu individuellen Terminen direkt zu Ihnen ins Unternehmen.

Auffrischung der Brandschutzhelfer-Ausbildung nicht vergessen

Wissen und Routine können im Laufe der Zeit nachlassen. Eine Auffrischung der Ausbildung zum Brandschutz- und Evakuierungshelfer wird deshalb in der Regel alle 3 bis 5 Jahre empfohlen.

Unser Tipp: Prüfen Sie am internationalen Tag des Brandschutzes (und selbstverständlich auch darüber hinaus), wann Ihre Helferinnen und Helfer zuletzt geschult worden sind.

Jetzt Termin sichern

Für 2026 bieten wir bei uns auf dem Betriebsgelände der ecoprotec GmbH in Paderborn noch zwei feste Terminean: